Ernährung

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Depression ist klar bewiesen. Deshalb spielt die Ernährung bei der Therapie einer Depression eine sehr wichtige Rolle.

Besonders positiv wirken sich pflanzliche Lebensmittel, gesunde Fette, wenig rotes Fleisch, Fisch und Geflügel aus. Ebenfalls helfen Rohkost, Antioxidantien und Nahrungsergänzungsmittel (wie Vitamin D, Magnesium, etc.). Dass Du genug Flüssigkeit zu Dir nimmst, hilft nebst der Vermeidung einer Dehydration (kann Symptome einer bestehenden Depression verschlimmern) auch dem Ausscheiden der Abfallstoffe aus Medikamenten und Nahrungsmitteln.

 

Ob Du aber jedes Mal kochen musst oder es auch ab und zu einfacher geht, beschreibe ich im Untermenü Kochen - ja/nein?

 

Und wenn Dir mal die Ideen für einfache Menüs ausgehen, kannst Du Dich von meinen Rezeptvideos inspirieren lassen.

 

Kochen - ja / nein?

Die Lehrbücher sagen es so schön vor... möglichst frisch, gesund und ökonomisch soll man kochen. Aber was, wenn einem die Zeit, Geduld, Energie oder Motivation dazu fehlt. Ist eine Tiefkühlpizza dann ein Frevel?

Nein, denn wir machen was wir können. Wenn es uns nicht gut genug geht, um einkaufen zu gehen, können wir auch kaum etwas frisch zubereiten.
Fertigprodukte haben wenig Nährstoffe, meist viel Zucker, Fett, Salz und E-Stoffe. Aber soll ich deswegen hungern, wenn mir die Energie fehlt etwas zu kochen?
Und fehlt uns die Zeit und Geduld, ist auch die Ökonomie hin. Wenn zwei der drei Schnitzel verbrannt sind, zwinge ich doch niemanden das zu essen. Oder bei mangelnder Planung ständig schlechtgewordene Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Das gibt schnell 2-3kg Grünabfall pro Person und Monat.

Manchmal ist es einfach nicht anders möglich, weil uns das Leben und unser Körper etwas anderes priorisieren lassen. Da ist auch ein schlechtes Gewissen fehl am Platz. Denn in dem Moment kann man es einfach nicht besser.

Hier nun ein paar Ideen, die mir in dieser Situation sehr geholfen haben:

  • Sich einen Thermomix oder einen anderen Küchenhelfer zutun. Damit spart man Zeit, hat Hilfe bei der Planung und Umsetzung des Gerichts.
  • Auch mal den Partner, die Kinder, einen Freund kochen lassen. Entweder können sie es schon oder sie lernen jedes Mal dazu.
  • Wenn die Energie absolut am Tiefpunkt ist, sich auch mal etwas nach Hause liefern lassen.
  • Bietet jemand Hilfe an, keinen falschen Stolz zeigen und die Hilfe annehmen.
  • Wann warst Du das letzte Mal in einem Restaurant und hast Dich kulinarisch verwöhnen lassen? Gourmettempel oder Migros Restaurant hängt ganz vom Budget ab. Und ein weiterer Vorteil,... man kommt wieder mal aus dem Haus.
  • Was aber, wenn man es nicht aus dem Haus schafft. Dann helfen Migros/Coop Online mit der Bestellung und Heimlieferung.
  • Und wenn man es kaum aus dem Bett schafft, reicht zur Not auch mal ein Quick Lunch oder Fertigreis mit etwas heissem Wasser angemacht. Es sollte einfach nicht zur alltäglichen Gewohnheit werden.

Möchtest Du zum Thema Kochen, Menüplanung, Einkaufen, Reste Verwerten, Reinigen und wie Du das in Deinen Alltag am Besten einbinden kannst, mehr erfahren? Dann kontaktiere mich gerne.

Rezepte

 Als Ideenhilfe findest Du hier ein paar Rezepte, welche ich mit dem Thermomix gekocht habe. Dank der Schritt-für-Schritt Anleitung, kannst Du die meisten aber auch ohne einen Thermomix nachkochen.

Rezepte:

Anleitungen zur Nutzung des Thermomix®